Am Sonntag ließ ich mich bei Constantin´s Turnier von seinem Trainer zu einer Wette hinreißen. Argentinien gewinnt mit 2 Toren Vorsprung. Einsatz: 1 Abendessen. Als Bosnien das späte 2:1 schoss war klar, heute geht alles schief. Die Videoaufzeichnung des nächtlichen Spiels die ich mir zum Frühstück anschaute, sollte nur der Auftakt zu einem schwarzen WM Tag werden. Oder wie Murphy´s Gesetz sagt: Whatever can go wrong, will go wrong.

Spätestens als der Schiedsrichter um 18:12 auf den Elfmeterpunkt deutete und Thomas Müller sicher verwertete, war es klar, dass Murphy wohl recht behalten würde. Ich verlor gestern alle Wetten und Punkte bei Tippspielen die man verlieren kann. Und Deutschland siegt. Schlimmer als jeder monetärer Verlust. Das traurige daran: ich würde wohl heute wieder verlieren, sogar wenn ich wüsste dass ich verlieren werde. Denn ich wette nicht auf Deutschland, tippe nicht auf Deutschland und lasse bei Managerspielen keine Deutschen für meine interaktive Elf auflaufen. Prinzipsache. So ist das und so wird das bleiben.

Und wenn es dann nicht läuft, dann läuft es eben gar nicht. Murphy eben. Bei Nigeria – Iran noch schnell 10 € mit einem Tipp auf Nigeria vergeigt. 1.9 war wohl doch nicht so eine tolle Quote. Und und und… ja, es gibt noch ein Und: USA schlägt Ghana. Das ist nicht gut. Ghana hat Deutschland schon einmal an den Rand einer Niederlage gebracht und wäre wohl im Falle eines Sieges gegen die Deutschen ein Kandidat für Platz 1 in der Gruppe gewesen. Die USA werden das wohl nicht packen.

Aber ich schaue nach vorne. Denn so wie Murphy sein Gesetz hatte, habe ich meins. Auf einen schlechten folgt ein guter Tag. Die ersten €uros auf bwin sind schon wieder gesetzt. Und heute geht alles glatt 😉