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Es war vielleicht der schönste Moment meines Sportlerlebens bisher: Am Weg zur Goldenen bei der Tiroler Meisterschaft konnte ich unter den Blicken von vielen bekannten Gesichtern am Straßenrand in die letzte von fünf Runden laufen. „Gemma Papa,“ feuerte mich Consti an. Was für ein tolles Gefühl! 15 Minuten später war es geschafft. Saisonziel erreicht – Platz 2 gesamt und schnellster Tiroler beim Heimrennen.

Nach dem Start in der ersten Runde lief ich defensiv hinter Josef Fritz, meinem schärfsten Rivalen an diesem Abend, nachdem Robert Meeuwse etwas lädiert am Start stand und Martin Bader nicht auftauchte. Beim ersten Zieldurchlauf waren wir zu dritt, Raphael Holzinger aus Oberösterreich war noch hinzugekommen. Nachdem Josef in Runde 3 nicht mehr folgen konnte und auch Raphael am Anfang von Runde 4 reißen lassen musste, war ich alleine hinter dem Polizeimotorrad, das uns durch die Stadt anführte. Natürlich, der Sieger Robert Kipchoech Kirui war um um 7 Minuten schneller als ich, aber das ist eine andere Welt. Jeder Hobby- und Amateursportler sollte sich richtig einschätzen, auch wenn das für viele in der Euphorie um die eigene Leistung schwierig ist. Der einzige der mich noch mehr beeindruckte als der Kenianer war übrigen mein eigener Nachwuchs. Er rannte die 4,2 km beim Fitnesslauf in unglaublichen 17:44.

Es war mit 1.14:37 nicht die absolute Traumzeit, dafür waren die winkelige Strecke des Nightrun Innsbruck, die vielen Überrundeten und der Rennverlauf nicht optimal. Die lässige Atmosphäre in der nächtlichen Innenstadt entschädigte dafür, ganz zu schweigen von meinem privaten Fanclub in Form von Frau, Kind und Eltern, den ich sonst nicht mithabe. Meine insgesamt 3. Goldmedaille bei Landesmeisterschaften nach den 5000 m und den 10 km war mit Abstand die schönste, auch wenn der Kampf in Itter wesentlich härter war.

Ich freue mich nun auf den Saisonabschluss beim Marathon in Bregenz kommenden Sonntag. Nochmal Gold zu holen innerhalb von 2 Wochen wäre natürlich der Oberwahnsinn, bei einem Marathon kann aber alles passieren. Ich hoffe auf jeden Fall rechtzeitig zu regenerieren um mit guten Beinen eine schnelle Zeit zu ergattern.

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