Noch etwas geschlaucht vom Vortag, schlauerweise bin ich vor dem Volkslauf in Hall ja noch radln gegangen, stand ich am Sonntag in Itter erstmalig bei einem Berglauf am Start. Mit mehr oder minder 0 Berglauf-Training und einer ganzkörperlichen Laschheit vom Feinsten rechnete ich mir nicht viel aus. Lustig: am Rad kann ich mich nur bergauf, beim Laufen nur im Flachen ausbelasten.

Zum Glück wurde langsam gestartet. In der ersten Steigung merkte ich gleich, dass tatsächlich nicht viel gehen würde. Ich rannte mein Tempo gleichmäßig und probierte einen Rhythmus zu finden. Der Puls wollte nicht so recht nach oben, dafür fühlte ich mich schon nach ein paar Minuten recht geschlaucht. Im kleinen Bergabstück konnte ich einige Läufer überholen. In der letzten, steilen Rampe vor dem Ziel musste ich dann aber 2 erfahrenen Bergläufern den Vortritt lassen. Nicht zufrieden, nicht unzufrieden überquerte ich als gesamt 9. die Ziellinie. Überraschend war für mich, dass ich Susanne Mair hinter mir ließ.

Dank der (wie ich finde eher sinnlosen) Altersabstufungen in 5-Jahres-Schritten reichte das zu Silber in meiner Altersklasse. Die Damen vom SK Rückenwind holten in der Mannschaft die Goldene, auch Fredi Pircher konnte sich in der AK45 Gold umhängen lassen 🙂

Berglauf Itter
SK Rückenwind Teamfoto