TDS Challenge RettenbachfernerDas wahrscheinlich lässigste Rennen der Saison ist mit einem wenig lässigen Ergebnis zu Ende gegangen. Vom Eiswind verweht, quasi. Von Ötz bis Sölden fühlte ich mich sehr gut. Mit den ersten unten in den Berg rein, eigenes Tempo machen weil´s bei so einem langen und steilen Berg eh Wurscht ist. Bis zur Hälfte hinauf auf den Rettenbachferner lag ich immer im Spitzenfeld. Und dann kam die Kälte. Ab der Mautstation pfiff mir der Wind um die Ohren bei knapp über 0 Grad. Brrrrr… das mochten die Muskeln gar nicht. Und wenn die Beine erstmals zu sind, dann geht halt nix mehr. Schade drum. Als 7. kämpfte ich mich ins Ziel. Wenig befriedigend, aber es nützt eh nix.

Im Anschluss schaute ich mir noch die Profis an. Da weiß man wieder, warum man nicht Radprofi geworden ist (abgesehen von mangelndem Talent und zu spätem Start in den Radsport). Dass sich die ersten 2o mit einigermaßen Spaß an der Sache raufmühen ist klar. Wenn ich mir aber überlege, wie sich der Großteil des Feldes schinden muss… und zwar Tag für Tag für Tag… pfuh, urplötzlich freue ich mich ganz gewaltig auf meinen Arbeitsplatz im kuscheligen Home Office 😉