„If it´s not on Strava, it doesn´t count!“ Unter diesem Motto machte ich mich heute erneut auf den Weg zum Patscherkofel trotz des irren Föhns. Gestern schon topmotiviert da rauf, schaltete sich die verfluchte Strava App am Iphone mit Kurs auf den Gipfel-KOM selbstständig aus. Es ging quasi um alles, um Leben, Tod und einen KOM. Rennsaison vorbei, lang lebe das KOM Hunting! Von Innsbruck bis zur Patscher Alm blies mir der Wind ordentlich ins Gesicht, aber noch durchaus im grünen Bereich. Ab dem Schutzhaus wurde es dann schon verwegen stürmisch. Aber es nützt nix, mit dem einen Ziel vor Augen fürchtet man weder Tod noch Teufel. Wie schlimm kann es schon sein? KOM ist alles, Vernunft ist nichts.

Es war sehr schlimm! Etwa 300 m vor dem Gipfel pustete mich der Wind fast vom Rad. Kennt man sonst eigentlich nur vom Skitourengehen. Abstieg, das Ziel vor Augen. Mission failed. Schon wieder. Nach dem technischen Gebrechen vom Vortag hielt mich nun der Allmächtige in hinterhältigster Manier auf. Unter gefühlter Lebensgefahr machte ich mich auf den Weg hinab ins sichere Tal. Benötigte für die Abfahrt bis zum Schutzhaus fast gleich lang wie für die Auffahrt.

Als kleinen Trost konnte ich zumindest den KOM bis zum Schutzhaus auf der Habenseite verbuchen. Was aber bleibt, ist der bittere Geschmack des Versagens. Zumindest für heute. Denn ein echter Stravaddict gibt nicht auf 😉

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