stiglreith rennen 2013Nach vier Wochen Rennabstinenz stand ich am Samstag endlich wieder an der Startlinie in Inzing. Die letzten Tage vor dem Rennen hatte ich das Training reduziert. Die Beine fühlten sich gut an, sonst sowieso topmotiviert. Schon im ersten Anstieg nach Oberperfuss hatte ich dann allerdings Schwierigkeiten die erste Gruppe zu halten. Tempo war, wie ich dann später auf Strava sehen konnte, sehr hoch, hätte hier wohl besser einen Gang hochgeschalten und wäre das Ganze langsamer angegangen. 1655 Höhenmeter VAM lassen die Muskulatur zumindest bei mir wohl übersäuern. Stattdessen Herumgeruckel am Lenker, Puls irrsinnig hoch, Atmung schlecht. Im Dorf hatte sich Emanuel Nösig wie erwartet schon deutlich abgesetzt, dahinter eine Verfolgergruppe mit 7-8 Mann, dann ich mit Alex Egger. Durch Oberperfuss durch fühlte ich mich in den steileren Passagen besser, bekam aber anfängermäßiges Seitenstechen. Power komplett weg, wie ich ebenfalls auf Strava sehen konnte. 1305 Höhenmeter VAM sind nicht rennwürdig. Nach der Abzweigung musste ich Xandi Egger ziehen lassen. Ganz bitter und der Tod für das letzte bisschen Moral. Im Ziel hatte ich dann 4 Minuten auf den Sieger und 2 Minuten auf Christian Haas. Das ist mal definitiv zuviel. Ich denke aber dass die Form prinzipiell nicht schlecht ist, die Rennpause war wohl einfach ein wenig zu lange, das Anfangstempo, als alle mit Emanuel mitfahren wollten, zu hoch. Hoffentlich geht es nächste Woche bei der Tiroler Meisterschaft nach Marlstein besser.