achensee radmarathonNachdem es letzte Woche beim VitaClub Radmarathon (7. Platz) schon nass und unwirtlich war, musste ich gestern beim Achensee Radmarathon richtig die Arschbacken zusammenkneifen. Nach dem Start ging´s vom Achensee ins Inntal, dort war Bummeltempo angesagt. Toll, wenn die Klamotten so richtig nass sind. Trotz mehrmaligem Hadern mit mir selbst bin ich nicht abgestiegen. Irgendwo zwischen Wiesing und Telfs ist mir die Hand so taub geworden, dass ich bei der Einfahrt in die Steigung mit dem linken Daumen nicht mehr aufs kleine Blatt schalten konnte. Autsch!

Die Steigung selbst war dann fast schon erholsam. Zumindest friert man nicht mehr. Gemeinsam mit Lucas Schwarz, Andi Fischer und noch einem Sportskameraden konnte ich mich vom Feld lösen. Lucas war schneller, Andi langsamer. Vorne waren 5 Mann im Inntal ausgebüchst, somit wurde es ein recht unspektakulärer Aufstieg um die Goldene Ananas. So gut es ging mit den kalten Haxen kämpfte ich mich auf Platz 6 ins Ziel. Nicht schlecht, aber eben auch nicht gut. Die Auffahrtszeit von Telfs nach Buchen war nicht berauschend, aber mehr ging im schockgefrosteten Zustand nicht. Die offizielle Zeitnehmung stimmt leider meines Erachtens nicht, der war´s wohl auch zu kalt, somit bin ich als 7. im Ranking geführt.

Danke an das Team Sporthütte fürs Mitnehmen vom Ziel zurück an den Achensee. Wäre wohl im Bayerischen sonst elendiglich verendet. Besonderer Dank an Xandi Egger für seinen Totaleinbruch aus der Fluchtgruppe raus. War durchaus erheiternd anzusehen 😉