Unser Ehebett misst ganz normal 180×200 cm. Laut Adam Riese sollte ich also auf mindestens 90 cm in der Breite kommen um meinen Schlaf genießen zu können. Nun stellte sich heute Nacht das Schlafverhältnis etwas anders dar. Wie gehabt schläft mein Kater Cäsar in unserem Bett. Nur schläft mein Kater nicht mehr wie bisher über meinem Kopf, sondern neben mir. Das nimmt circa 40 cm von den 200 weg.

160 – für zwei schmächtige Körper wie mich und meine Frau mit ihren 45 kg sollte auch das noch machbar sein. Heute allerdings hat sich mein hustender Sohn entschlossen gegen 1 Uhr morgens mit einer ganzen Armee von Kuscheltieren in unser Bett zu krabbeln. Nehmen wir also nochmals gut 50 cm weg. Von den verbleibenden 110 cm sollten mir also 55 cm bleiben.

Je länger die Nacht aber dauert, desto breiter machen sich die beiden ungeladenen Gäste. Auf geschätzten 25 cm vegetierte ich also vor mich hin, einen pelzigen Kater vor mir, Füße, Arme und Kopf im Rücken. Zum Platzmangel gesellten sich der eigene Schnupfen, das Schnurren des Katers, das Schimpfen der Gattin und der Husten von Klein Constantin. Schaut schlecht aus für die ultimative Fitness heute 😉