LadakhDas Flugzeug mit dem ich eine Stunde zuvor in Delhi gestartet bin, ist nach dem grandiosen Flug über das Himalayagebirge links und rechts von kahlen Bergen umzingelt. Dichte und dunkle Wolken vom Regen der Nacht sorgen für Weltuntergangstimmung. So muss es sich anfühlen mit dem Flugzeug in Mordor zu landen. Willkommen in Ladakh, einer der abgeschiedensten Gegenden unserer Erde.

Die Temperatur beim Aussteigen am Flughafen in Leh ist erstaunlich angenehm, wenn man bedenkt dass ich mich auf 3500 m Seehöhe befinde und es erst kurz nach 7 morgens ist. Gerade richtig um einem den Jetlag nach 20 Stunden Reisestrapazen von Wien über Zürich und Delhi bis Leh aus dem Gesicht zu treiben. Das atemberaubend schöne Panorama trägt sein Übriges dazu bei, dass meine Lebensgeister spontan zurückkehren.

Der Airport ist nicht mehr als eine provisorische Holzhütte über zwei Gepäckförderbändern. Ein Taxifahrer wartet bereits auf mich. Die Fahrt zum Hotel führt quer durch die Stadt vorbei an den allzeit präsenten Militärposten, Ladakh liegt in Kashmir, der Grenzregion zu Pakistan. Baufällige Häuser, Marktstände, holprige Straßen, ungeordnetes Verkehrstreiben und mitten drin immer wieder mal eine verirrte Kuh, die sich auch vom hartnäckigsten Huper nicht aus der Ruhe bringen lässt. Nachdem wir einige beängstigend aussehende Guesthouses passiert haben, bin ich von meinem Hotel mehr als positiv überrascht. Ich wäre mit sauber schon zufrieden gewesen, das Ladakh Residency allerdings ist wirklich ein 4 Sterne Hotel das seinen Namen verdient. Nichts also mit abenteuerlichem Schlafen, zumindest nicht in den ersten Nächten bis mein Trekking dann startet. Nun gut, in der Rezeption haust eine Maus, am Hof des Hotels besuchen einen immer wieder mal Kühe und die Leitungen duften nicht gerade nach Rosen, wer in Italien aber mal in einem 3 Sterne Hotel einquartiert war, hat es aber schon schlimmer erwischt.

Tag 1: Leh – India meets Tibet

Am ersten Tag schlendere ich im Schneckentempo durch die Stadt um dem Kopfweh und der Übelkeit die die Höhe bei vielen verursacht möglichst aus dem Weg zu gehen. Für die paar Stufen hinauf zur Shanti Stupa lasse ich mir bewusst eine halbe Ewigkeit Zeit. Dazu viel Wasser, das mich zur Erkundung vieler Toiletten außerhalb der gepflegten Hotelwelt zwingt. Augen zu und durch, wobei auch das weniger schlimm ist als ich es mir vorgestellt habe. Als ich der Müdigkeit um acht Uhr abends nachgebe und schlafen gehe, kann ich mit voller Zufriedenheit feststellen dass kein Kopfweh im Anmarsch ist.

Leh ist zu allen Seiten von Bergen eingekesselt. Die engen Straßen der 15.000 Einwohner Stadt beherbergen ein reges Treiben. Der Linksverkehr ist gewöhnungsbedürftig, auch wenn die Autofahrer ohnehin bei jedem Hindernis, also ständig, hupen. Das Zentrum ist Leh Market. Hier sitzen Obst- und Gemüseverkäuferinnen am Boden und bieten ihre Waren an. Ich nehme die Mutprobe nicht an Trauben und Pfirsiche zu testen. Man soll nichts übertreiben. Internetcafes, Souvenirvergeschäfte, Restaurants, Guesthouses, Outdoorshops und andere Touristenfallen bieten lautstark alles von der Buddhastatue bis zum Wildwasserrafting an. Ich lasse mir bei einem Tee 3 Schals aus Pashmanischafwolle aufschwatzen.

Bettler sieht man kaum, auch der Müllfaktor ist erstaunlich gering. Laut Eigenangabe der Einheimischen liegt das am tibetanischen und buddhistischen Einfluss. Leh wird zu 85% von Buddisten bevölkert, im Westen Ladakhs, an der pakistanischen Grenze, wohnen vor allem Moslems, die auch viele der Geschäfte in Leh führen. Hindus sieht man maximal als Inlandstouristen.

Die Bruchbuden, in denen die Geschäfte untergebracht sind, scheinen zum größten Teil aus der englischen Kolonialzeit zu stammen. Der östliche Teil der Stadt ist lieblich begrünt, im westlichen Teil wo der Großteil der Bevölkerung lebt trifft das Grau der Häuser auf das Grau der kargen Landschaft. Über allem thronen der Leh Palace, die ehemalige Residenz der Könige, und die Shanti Stupa, ein buddhistischer Tempel eingeweiht vom Dalai Lama persönlich. Von diesen beiden Punkten genießt man einen fantastischen Ausblick und kann sich einen Überblick über die Stadt und die Umgebung verschaffen.

Die Restaurants sind ebenfalls auf passablem Niveau was Hygiene und Sauberkeit anbelangt. Gut, einen Blick in die Küche werfe ich besser nicht, sondern gebe mich mit dem Ergebnis in Form der köstlichen Speisen zufrieden. Wie so oft in Asien ist auch hier extrem viel Personal für relativ wenig Arbeit angestellt. Die Kellner stehen meist gelangweilt herum oder versammeln sich um einen Fernseher aus dem Bollywood Gedudel erklingt und bärtige Männer schönen, tanzenden Frauen nachstellen. Die Preise sind lächerlich. Hauptspeise und Getränk bekommt man für 2-3 €. Sehr angenehm: Gut 2/3 der Speisen sind vegetarisch, die Auswahl reicht von indisch über chinesisch bis hin zu italienisch und israelisch. Ich bevorzuge Curry gegenüber der indischen Pizza. Schuster bleib bei deinem Leisten!

Tag 2: Mountainbike und Kindergötzen

Nach 10 Stunden Schlaf wache ich zwei Klassen fitter auf. Noch immer keine Spur von Kopfschmerzen. Das Frühstück besteht aus Toast, scharfen Eieromeletts mit Gemüse, noch schärferem Curry mit Kartoffeln, ungenießbarem Kaffee und sirupartigem Pfirsichsaft. Derart gestärkt beschließe ich, dass es Zeit für eine erste Ausfahrt mit dem Rad wird. Die unzähligen Radverleiher bieten passable Stücke an. Giant, Trek, sogar Orbea Mountainbikes sind zu haben. Meine mitgebrachten Lookpedale werden skeptisch beäugt. Ohne langes Verhandeln zahle ich 500 Rupien, circa 7 €, für den Tag mit der Gurke.

Voll ausgestattet im Radstudio Innsbruck Trikot mache ich mich auf meinem Trek 3700 zu einer ersten Probefahrt Richtung Khardung La, dem höchsten befahrbaren Punkt der Welt auf 5600 m auf den Weg. Ganz hinauf möchte ich heute noch nicht, nur mal schauen wie sich die Höhe am Rad anfühlt. Direkt hinter dem Zentrum beginnt der Anstieg. Die Steigung ist angenehm sanft, trotzdem zeigt der Tacho selten mehr als 12-14 km/h an. Der Puls pendelt sich schön zwischen 140 – 150 ein. Ich probiere tief und ruhig zu atmen und genieße die unbeschreiblich faszinierende Landschaft durch die sich die schmale Straße schlängelt. Nach knapp 2 Stunden, 1200 Höhenmetern, 23 Kilometern, 3 Pinkelpausen und unzähligen Stopps für Fotos beschließe ich auf 4500 m dass es für den ersten Tag genug ist. Noch immer kein Kopfweh, ausgezeichnet
.
Am Nachmittag steht Sightseeing mit Guide am Programm. Jagmed erzählt mir allerhand Interessantes während wir die Shanti Stupa, das Kloster Leh und den Königspalast in Augenschein nehmen. Für mich als Vater eines viereinhalbjährigen besonders schräg: der Lama, also der Vorstand des Klosters, ist erst fünf. Leider ist auf seinem Thron nur ein Foto von ihm, er selbst weilt derzeit in einem anderen Kloster um dort zu studieren. Bestimmt ein putziges Kerlchen. Neben tollen Aussichten vom Palast hole ich mir zusätzlich einen saftigen Sonnenbrand ab. Indien ist eben Indien, auch wenn es hier nicht heiß ist hat die Sonne doch genug Kraft um ein Weißbrot wie mich in einen Indianer zu verwandeln.

Tag 3: Klosterparty

Nach einem erneut scharfen Frühstück, diesmal allerdings mit Tee statt Kaffee (aus Fehlern wird man klug), werde ich von meinem Guide abgeholt. Drei Klöster stehen am Programm. Die Fahrt führt durch eine einzigartige Landschaft. Immer wieder tauchen von Flüssen gespeiste, grüne Oasen inmitten der sonst kargen Wüstenlandschaft auf. Die Berggipfel zeichnen sich gegen den von Wolken geschmückten Himmel spektakulär ab. Neben der Hauptstraße hat sich das Militär immer wieder in riesigen Kasernenanlagen ausgebreitet. Die Straßen werden immer wieder von Hindernissen und Baustellen unterbrochen. Für 60 Kilometer braucht man ohne nennenswerten Gegenverkehr auch auf der Hauptstraße 90 Minuten.

Die Klöster und Tempel sind spartanisch eingerichtet. So spektakulär sie dank ihrer Lage auf den Hügeln von der Ferne sein mögen, so einfach sind sie im Inneren. In die kleinen Gebetsräume wurden monströse Buddhas aus Holz und Thon verfrachtet, die in den dunklen Löchern nicht wirklich zur Geltung kommen. Nur in einem der Bauwerke die aus tibetanischen Tourismusvideos stammen könnten, thront eine riesige, vergoldete Statue am Innenhof. Die Mönche sind stets gut gelaunt, obwohl das Leben in den Klöstern wohl alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Gelebt wird von Spenden die das arme Landvolk in den umliegenden Dörfern entbehren kann. In einem der abgeschiedenen Klöster muss ein Mönch sogar für ein Jahr alleine ausharren bis er vom nächsten Gewinnertypen abgelöst wird. Dann kann er ins nächste Kloster weiterziehen. Zumindest kann er sich so zu 100% auf seine Erleuchtung vorbereiten. Mein Guide unterhält sich ein wenig mit ihm und findet heraus dass der arme Kerl noch nach Leh muss. Kurzerhand nimmt er uns als Mitfahrgelegenheit wahr, er muss sich was aus der Apotheke holen. Ich bin im Auto ignoranterweise erstaunt als er ein Handy aus der Tasche seines roten Umhangs zieht. Ja, warum eigentlich nicht?

Nach dem Programm schlendere ich noch ein wenig durch die Stadt um mich wieder mit einer 5 Liter Tagesration Wasser sowie Balsam für meine verbrannten Lippen zu holen, vor allem aber um dem bunten Treiben der Einheimischen und Touristen beizuwohnen. Das Publikum in Leh ist faszinierend zu beobachten. Es scheint als würde der meist junge Durchschnittstourist direkt nach seiner Landung zum Ladakhi mutieren. Man trägt entweder grobe Bergschuhe und Mammut Expeditionskleidung, auch bei 30 Grad im Schatten, oder bunte Hemden mit Segelhosen, wahlweise mit Birkenstock oder Flip Flops. Die beliebteste Frisur unter Männern sind Rastas samt Vollbart oder Jesus-Style. Frauen bevorzugen klassisch alternativ – ungekämmt. So muss es in den 70ern in Goa gewesen sein, bevor sich dort das Partyvolk niedergelassen hat. Abzüglich Drogen und Alkohol wohlgemerkt. Auf der Speisekarte sucht man sogar nach einem Bier vergeblich, das leckere Kingfisher Lager gibt es nur nach Rückfrage beim Kellner.

Tag 4: Khardung La – 5602 m?

Der Tag beginnt nach einer wieder mal ausgezeichneten Nachtruhe strahlend schön. So soll es sein, wenn man mit dem Rad die höchste Straße der Welt zu robern gedenkt. Um meinen Magen vor den zu erwartenden Strapazen nicht allzu sehr zu beanspruchen, verzichte ich auf scharfes Curry und begnüge mich mit Buttertoast und Unmengen von Flüssigkeit. Ich kann mich noch mit Schaudern an die Zone ab 5000 m am Kilimanjaro erinnern. Dank der drei Tage auf 3500 m Höhe sollte ich dieses Mal aber wohl besser akklimatisiert sein.

Mein Leihrad, ein 10 kg Plus Trek 3700 mit leichten Schaltproblemen steht schon bereit. Vollmundig verspreche ich dem Verkäufer um halb zwei zum Tee zurück zu sein. Dann mache ich mich auf den Weg zum Start der Passstraße. Nur nicht zu schnell starten, Rhythmus finden und die sich am Berg entlangschlängelnde Straße genießen. Einmal den Gang gefunden muss man kaum noch schalten in der sanften Steigung. Wesentlich mehr als 5% Steigung weist der Pass kaum auf. Zuhause würde man wohl auf jeden Fall mit der Scheibe hochrollen, das spielt sich beim Start auf 3500 m aber nicht.

Nach einer Stunde ziehen von hinten Wolken auf. Es wird merklich kühler, ist aber noch immer recht angenehm. Knapp 15 km von 39 sind geschafft, läuft wie am Schnürchen. Ich probiere so tief als möglich zu atmen, auch wenn das schwer fällt. Je höher man kommt, desto unruhiger und schneller möcht der Körper den wenigen Sauerstoff den die Luft hergibt in die Lunge pumpen.

Knapp unter 90 Minuten und die Hälfte ist geschafft. Die 4500 m sind erreicht. Obwohl ich gleichmäßig und bedacht fahre fühle ich meine Beine schon ein bisschen. Mittlerweile haben sich die Wolken verdichtet, die Szenerie ist dramatisch, genau passend also zum Event. Nur nicht regnen, das wäre schlecht. Ab und an überholen mich Motorräder, LKW´s und Militärtransporter. Freundlich winken mir die Fahrer zu und strecken den Daumen nach oben. Noch rollts!

Nach knapp 2 Stunden erreiche ich den letzten Ort vor der Passhöhe. Southpullui ist eine kleine Ansammlung von Häusern und einem kleinen Militärposten, auf dem die durchfahrenden kontrolliert werden ob sie auch brav ein Visum im Pass haben. Verdammt, da war doch was. Pass im Zimmer vergessen. Schlecht. Ich rolle bei der Kontrolle vorbei. Das Geschreie, ich möge doch bitte anhalten, überhöre ich bewusst. No risk, no fun, die sind bestimmt zu faul mir hinterherzufahren. Hoch gepokert – und gewonnen.

Direkt hinter dem Ort hört die asphaltierte Straße auf und schon ist es vorbei mit dem gemütlichen Rollen unter erschwerten Bedingungen. Der Weg wird ruppig, eine Mischung aus gepresstem Kies und Asphaltabfall. Zeitgleich sind auch die 5000 m Höhe erreicht. Und es beginnt ganz leicht zu tröpfeln. Oh Mann! Noch 12 km. Immer schwerer fällt mir das Atmen, ich muss mich plagen um einen halbwegs runden Tritt beizubehalten.

Immer wieder passiere ich Baustellen. Große Steine und Löcher säumen in diesen Passagen den Weg. Mittlerweile ist der Nieselregen in Graupelschauer übergegangen. Dass ich bewusst keine lange Hose mitgenommen habe, erweist sich als großer Fehler. Dass ich die Handschuhe vergessen habe als große Dummheit. Zwei dünne Jacken und ein Kopftuch sind alles worauf ich mich in der Abfahrt freuen kann. Mittlerweile fällt mir jeder Tritt schwer. Nicht dass die Straße steiler ist, ich spüre nun definitiv die Höhe. Zum Glück verschonen mich Kopfweh und Übelkeit. Dafür fühle ich mich ein wenig schwindlig und wirklich müde.

Die letzten paar Kilometer durch die Nebelschwaden, den Wind und den leichten Schneefall muss ich mich nun wirklich quälen. Der Weg ist knapp einspurig geworden, kleine Bäche und große Wasserlacken säumen ihn. Noch zwei Kilometer. Ich kämpfe. Wo bleibt der Teufelslappen? Keuchend fahre ich um die letzte Kurve und dann sehe ich die Passhöhe. Geschafft, in knapp über 3 Stunden Fahrzeit stehe ich am höchsten befahrbaren Punkt der Erde, dem Khardung La. Das Schild weist 5602 m aus, mein GPS gönnt dem Pass nur 5377 m. Wollen wir doch einfach mal den Indern trauen, nicht der Technik 😉

Ich dachte nicht, dass es so schwer werden wird. Die Straße könnte man mit einem achtfachen Schönberg vergleichen, wären nicht die Höhe und die schlechten Straßenverhältnisse als kleine Hürden. Schnell ein paar Fotos machen, in der höchsten Cafeteria der Welt einen Tee trinken und dann abfahren. Nach einigen Kilometern auf der Ruppelpiste fühle ich meine Finger nicht mehr. Ich könnte mich ohrfeigen für die vergessenen Handschuhe. Erstaunlicherweise spüre ich die Kälte an den Beinen nicht. Irgendwie schaffe ich es aber die 14 km bis zur asphaltierten Straße hinter mich zu bringen. Es hat wieder aufgehört zu schneien. Jetzt rollt es auch wieder. Mit jedem Meter bis ins Tal hinunter wird es wärmer. Durchgefrorenerweise behalte ich die Jacken dann aber auch bei über 20 Grad noch an bis ich im Tal bin.

Punkt halb zwei steige ich vor dem Radverleih unter ungläubigem Staunen vom Rad ab. Die meisten Touristen lassen sich auf den Pass mit dem Auto chauffieren und rollen runter. Anerkennendes Schulterklopfen lockt die Händler von den benachbarten Geschäften an. Wie sagte schon Andy Warhol: jeder bekommt seine 15 Minuten Ruhm. Mit meinen 3:04 habe ich den Rekord des schnellsten Einheimischen um 14 Minuten unterboten. Keine große Leistung, ein wenig stolz bin ich trotzdem darauf.

Den Trip mit dem Rad auf den Khardung La kann ich jedem Radfahrer mit ein wenig Sinn für das Ungewöhnliche und Abenteuer empfehlen. Die ersten 25 km führen über eine der schönsten Passstraßen die ich erklommen habe durch eine fast schon unwirkliche Landschaft. Die letzten 14 km muss man sich zwar quälen, wenn man allerdings die Passhöhe erreicht hat und weiß, höher hinaus kommt man mit dem Rad nicht, entschädigt das für alle Strapazen. Ob es oben schön ist, kann ich nur bedingt beurteilen. Viel habe ich dank des Wetters nicht zu sehen bekommen. Wer sich unten von der Einfachheit der Steigung zum Rasen verleiten lässt, wird es spätestens ab der Hälfte büßen. 39 km Steigung beinhalten auch bei geringen Prozenten viel Leidenspotenzial. 3-4 Tage sollte man sich in Leh, vielleicht mit einer kleinen Probefahrt auf 4500 m auf jeden Fall akklimatisieren um mit Anstand oben anzukommen.