Langsam wird es definitiv Zeit dass ich es gut sein lasse. Die ganze Woche über war ich schon eher matschig, mäßig motiviert und müde. 34 zu sein ist kein Zuckerschlecken am Ende der Saison. Unter dem Motto „senke die Erwartung“ stellte ich mich vorm Landestheater nach einem lustigen Interview mit Berni Hochreiter an den Start.

Der Plan mit der Fluchtgruppe im Inntal verflüchtigte sich trotz zweimaligem (gefühlt) heroischen Versuch wie ein Furz im Gegenwind. Unten rein in den Anstieg probierte ich gar nicht erst voll reinzufahren. Relativ locker pedalierte ich den Haiminger Berg rauf. Was eine gute Idee war, denn so vermied ich ein sinnloses Verenden auf der Reststrecke und konnte bis zum Schluss die verbliebenen Augustkörner aufs Pedal bringen. Gemeinsam mit Christoph Ainetter, der in den letzten Monaten eine ganz passable Entwicklung genommen hat (Gratulation nochmals!) fuhr ich von Ochsengarten Richtung Kühtai. Oben holten wir noch James Latimer ein, im Sprint fehlten mir dann aber zu gleichen Teilen Spritzigkeit wie die Lust mich zu quälen. Laut der Zählung des einzigen Mitglieds meines Fanclubs, CK jun, rollte ich als 12. über die Ziellinie. Der anschließende Nachmittag am Natterer See samt Tretbootausflug ersetzte mir Ausradln und Siegerehrung 😉