Samstag Kitzbüheler Horn, Sonntag Kühtaier Bergkaiser. War ein recht anstrengendes Wochenende. Kitzbühel war ganz gut. Bin mit 35:09 persönliche Bestzeit gefahren, was allerdings nicht besonders viel heißt bei den extrem schlechten Zeiten die ich bisher hingelegt habe. Nach drei Wochen Rennpause war das Horn natürlich nicht gerade ideal zum Wiedereinstieg. Nachdem im Ziel aber Peter Nimrichter hinter mir war, bin ich ganz zufrieden. Die Siegerzeit mit unter 30 Minuten von Martin Schöfmann entspricht einem VAM von über 1700 Höhenmeter / Stunde. Beeindruckend wenn man bedenkt dass die Profis bei den großen Rundfahrten nicht wirklich viel schneller fahren.

„Dieser eine Moment, wenn ein Feld mit 50 Radfahrern durch Zirl donnert und sich beim Schaufenster 50 Köpfe nach rechts drehen um sich wie eitle Pfauen zu betrachten: Unbezahlbar!“

Sonntag der Kühtaier Bergkaiser war das bisher wohl schönste Rennen 2012. Wie in den letzten 6 Jahren bereits hat Frank Rietzler alles top-organisiert, von der Straßensperre bis zum Zielbereich mit Radler und alkoholfreiem Weizen. Auch der Wettergott war ihm wie immer gnädig. Ich selber bin nicht ganz zufrieden mit dem Rennen. Am Haiminger Sattel bin ich noch mit Peter Nimrichter und Martin Fritz mitgefahren, nach der Abfahrt hinunter nach Ochsengarten haben sich meine Beine angefühlt wie zwei Holzstumpfen. Grauenhaft. Kitzbüheler Horn ist wohl nicht die ideale Vorbelastung. Oben raus habe ich mich in einer der kleinen Abfahrten dann noch verschalten und musste Martin ziehen lassen. Schade drum, aber was solls.

kuhtai bergkaiser 2012