Man muss nicht superstark fahren, um zufrieden zu sein nach einem Rennen. So passiert heute am Kitzbüheler Horn. Zwar war ich vor 2 Jahren um eine Minute schneller als heute, in Anbetracht der Fahrer die ich hinter mir ließ, bin ich aber Happy Monkey.

Das Kitzbüheler Horn ist nicht nur eines der schwersten Bergrennen im Kalender, sondern auch das wohl ehrlichste. Unten mit dem gebührenden Respekt reingefahren, konnte ich recht viele Fahrer einholen. Mario Buczolits, Martin Fritz, Paul Lindner und Christian Schmitt rollten am Ende hinter mir ins Ziel. Alle klagten im Ziel über aktuelle Formschwäche, Hitzeschock im Allgemeinen und das dunstige Wetter unten rein im Speziellen.

Ich selbst merke, dass die Saison tatsächlich schon einige Monate ohne Pause alt ist. Die Regenerationszeiten unter der Woche werden länger. Da ich aber nur noch 3-4 Wochen an Rennen vor mir habe, probiere ich da jetzt noch das Optimum rauszuholen.