Das für mich härteste und bestbesetzte Bergrennen der Saison fand gestern trotz einem Platz außerhalb der Top 10 und einer Schweinszeit ein versöhnliches Ende. Die neutralisierten Kilometer von Feichten talauswärts bis zum echten Start waren nervig wie immer. Zum Glück hatte ich mich für Windwesterl, Ärmlinge, Beinlinge UND Wärmecreme entschieden. Über den Kaunerberg war das Tempo relativ zu den Vorjahren fast schon eine Bummelei. Patric Grüner drosselte ganz brav, sehr angenehm. 🙂 Das Tal rein bis zu den Kehren und hinauf zum Stausee war ebenfalls nicht die gewohnte Laktatorgie. Gut daran: weniger Schmerzen. Schlecht daran: ein Riesenfeld rollte ins Flachstück rein. Nachdem nun richtig getrödelt wurde, entschloss ich mich vorne rauszufahren. Gemeinsam mit dem derzeit unglaublich starken Benni Schweinester und einem weiteren Fahrer konnten wir circa eine halbe Minute gutmachen.

Am letzten Anstieg angekommen, entschied ich mich dafür streng mein eigenes Tempo zu fahren. Dieser Berg ist eine richtige Drecksau, bin schon des öfteren auf den letzten Kilometern qualvollst verendet. Schlecht daran: unten fuhren gleich mal alle davon. Gut daran: richtig guten Druck am Pedal oben raus. Ich konnte einige Fahrer einholen. Für die große Gruppe vor mir mit Patric Grüner, Andi Fischer, Christian Schmitt und Benni Schweinester langte es leider nicht mehr. Erstmalig hätte ich mir gewünscht, dass das Ziel noch ein paar Kilometer weiter oben ist. Sick! Werde jetzt erstmal ein wenig regenerieren. Kommenden Freitag steht mit der Hinterhorner das nächste Highlight an.