heiligwasser challenge 2014OK, die Reihenfolge stimmt nicht. Zuerst kam nämlich an diesem Wochenende (das da verflucht sei bis in alle Ewigkeit!) Heiligwasser und dann die Hölle. War es Samstag noch taktisches Versagen das eine erträgliche Positionierung verhinderte, folgten am Sonntag ganz ganz schlechte Beine. Es war zum Davonlaufen!

Bei der Heiligwasser Challenge verlore 50 m nach dem Start im ersten Schupfer ein Fahrer wenige Positionen vor mir den Kontakt zu den Schnellsten. Loch zufahren ist nicht so meins, somit fuhr ich mit circa 30 Sekunden Rückstand in den letzten, ultrasteilen Kilometer. Hätte ich auch gleich komplett absteigen können. Was ja auch nicht so tragisch gewesen wäre, das Rennen zählt ob seiner Beschaffenheit ja nicht zu meinen Favoriten im Rennkalender.

Schlimmer war das, was gestern folgte. Beim Wattener Bergrennen hatte ich mir einiges vorgenommen. Geworden ist es dann nichts. Von oben bis unten war es ein einziger K(r)ampf. Keine Power, gar nix. Man weiß, es müsste schneller gehen. Geht es aber nicht. Die miserable Bilanz, neben einer wirklich grottenüblen Zeit: 294 Watt Durchschnittsleistung, 179 Durchschnittspuls. Das Allerschlimmste waren die letzten 200 m. Hier musste ich mich noch von drei Fahrern überholen lassen so bin ich oben raus gestanden.

Fazit vom Wochenende: Wird es schnell, bin ich zu langsam. Klingt einfach, ist mindestens ebenso traurig. Werde jetzt wohl die kurze Rennpause nutzen um ein paar intensive Trainingseinheiten einzulegen. Nächste Woche bin ich dann am Gardasee, da geht´s auch nochmals Vollgas zur Sache. Und dann schauen wir mal was die nächsten Rennen bringen.

Erfreulich: Junior hat als Kindergartenspieler gestern seine ersten beiden Tore für die Wacker U8 geschossen. Weniger erfreulich: ich war nicht dabei wegen dem doofen Rennen. Nehme aber an, er wird noch öfters netzen.