Ich müsste nachdenken, aber ich glaube es war gestern beim Thermenlauf Längenfeld eine Premiere, dass ich als Titelverteidiger an der Startlinie eines Rennens interviewt wurde.

Den Lauf selbst hatte ich gedanklich nach langer Wettkampfpause ohne Intervalle oder ähnliches als flottes Training über die Halbmarathondistanz angelegt. In der ersten von zwei Runden konnte ich ein recht anständiges Tempo von 3:36 halten. Kaum war ich von der Therme auf die lange Gerade abgebogen, fühlte ich mich wie in einem Backofen. Die Sonne knallte mir voll auf den Schädel, von unten glühte der Asphalt. Dank eines großen Vorsprungs auf meinen Verfolger konnte ich es mir erlauben einen Gang zurückzuschalten. Anstrengend waren die zweiten 10.5 Kilometer trotzdem und ich war froh als ich, wenn auch fast 2 Minuten langsamer als vergangenes Jahr, erneut als Sieger die Ziellinie überquerte.

Nach einer sehr intensiven Trainingswoche werde ich nun wohl mal einen Gang zurückschalten. Kommenden Samstag stehen die Österreichischen Meisterschaften über 5000 m für Masters (also für alte Menschen) in St. Pölten auf dem Programm. Bis Berlin sind es noch über 3 Monate. Auch wenn ich derzeit noch bei Weitem nicht in Topform bin, sollte sich das bis Mitte September wohl ausgehen.

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