Nachdem ich nun schon seit einigen Jahren vergeblich meiner Marathonzeit Substanz 2:35 vergeblich nachgelaufen bin, kann ich jetzt unter dieses Kapitel auch ein Hakerl setzen.

Beim Frankfurt Marathon 2019 war es endlich soweit und ich konnte mit in die Luft gerissenen Armen über die Ziellinie laufen. 2:33 sind es schlussendlich gewesen. Die erste Hälfte war nicht so prickelnd. Ich fand zwar schnell einen Rhythmus, der war allerdings dank einigem Gegenwind zu langsam. Nach der Wende fasste ich mir ein Herz, lief aus der Gruppe und nutzte die Gunst der Stunde um mit meinem ersten Negativsplit die gute Form endlich auszunutzen. Schöner Nebeneffekt: das war der erste Marathon, bei dem ich im Ziel zwar natürlich komplett kaputt war, sich aber auch die letzten Kilometer noch nach laufen und nicht nach reinem Überleben angefühlt haben.

Jetzt erstmal regenerieren – dann schaumamal ob sich auf die alten Tage in der M40 noch einmal die Königsdisziplin ausgeht.