kühtaier bergkaiser

Foto vom großartigen Walter Andre

Ja, ich bin faul geworden. Oder sagen wir mal so: ich nutze die schönen Sommertage im Schwimmbad oder Garten statt am Computer. 🙂

Auf jeden Fall waren die letzten Rennen wie die komplette Saison recht durchwachsen. Kitzbüheler Horn, mein absoluter Nicht-Lieblingsberg ist sehr gut gelaufen. Mit 34:02 bin ich neue persönliche Bestzeit gefahren, wäre ich nicht so weit hinten raus gestartet wärs locker eine 33er Zeit geworden. Laut meiner Strava Aufzeichnung waren es auf der offiziellen Rennstrecke 33:31. Das ist 1:04 schneller als 2012.

Am Tag drauf wartete der Kühtaier Bergkaiser. Bis Haiming wie immer angenehm mitgerollt, dann unten weit vorne in den Berg reingefahren um nach ein paar hundert Metern reißen zu lassen. Beine tot = langsam Rhythmus finden. Nach etwa 5 km hat´s dann gepasst. Die Zeit mit 41:27 auf den Haiminger Berg ist nicht besonders toll gewesen, in der kurzen Abfahrt nach Ochsengarten habe ich dank eines Autos noch ein bissl was an Boden auf die Gruppe vor mir verloren, dafür bin ich dann, wahrscheinlich dank der unfreiwillig gesparten Kraft, ziemlich zügig von Ochsengarten ins Kühtai. 10. Platz gesamt, das passt.

Für den vergangenen Freitag hatte ich mir nochmals einiges vorgenommen. Beim Rennen von Oberperfuß nach Stiglreith ist´s mir eigentlich immmer ganz gut gelaufen. Quasi ein Abo auf den dritten Platz. Schon beim Aufwärmen habe ich mich aber nicht besonders spritzig gefühlt. Hat sich dann während des Rennens auch genau so bewiesen. Schon bei den ersten Attacken hatte ich Mühe mitzukommen, kurz vor der Abzweigung Stiglreith musste ich aus der Spitzengruppe reißen lassen und habe mich dann, in einer Zeit langsamer als 2012, ins Ziel gequält. Schade, Podium wäre sicherlich möglich gewesen.

So, nun stellt sich die Frage: weitermachen und probieren bis 14.9. zur ÖM in Kematen die Form zu halten oder das 2013er Jahr für abgehakt erklären. Ich denke ich werde erstmals den Urlaub am Lago di Garda vorbeigehen lassen, dann schau ich wie motiviert ich noch bin.