Tiroler Meisterschaft 2013

Danke an sportfotos-andre.at

Drei Rennen in drei Tagen. Das macht Laune, das macht Spaß. Zumindest die letzten zwei davon. Am Freitag startete das Mega-Rennwochenende mit der Tiroler Bergmeisterschaft für die Amateure von Ötz zum Gasthof Marlstein. Leider ist es mir genau da überhaupt nicht gelaufen. Unten wollte ich mit HPO mithalten -> Bad Idea! Nach 10 Minuten bin ich total blau gegangen und konnte mich nur noch halbherzig ins Ziel schleppen. Keine guten Aussichten für die nächsten beiden Tage.

Freitag abend Stimmung gedrückt, Samstag aufgestanden, 40 Minuten locker durch die Stadt pedaliert, Beine gut, nächster Versuch. Die Hungerburg zählt eigentlich nicht zu meinen Lieblingsrennen, als Innsbrucker muss man aber fast mitfahren. Am Start ein recht kleines Feld, mit Nösig, Traxl und HPO aber die drei Favoriten versammelt. Unten rein wurde gebummelt, sobald das Gemetzel losging bin ich mein Tempo weitergefahren. Leider zwischen den Schnellsten und der nächsten größeren Gruppe allein. Das ist beim Hungerburg Rennen nicht gut. Habs dann mit Abstand durchgedrückt, von hinten hat mich im Sprint nur Andreas Fischer überholt, die Zeit mit 9:45 ist unter diesem Gesichtspunkt und der Vorbelastung vom Vortag aber durchaus OK. Der 6. Platz bei den Amateuren geht auch in Ordnung. Heads up, wie mir Freund Thielmann am Vortag via Twitter mitteilte. Ergebnisse gibt´s hier

Nach einem Pizzaabend am Samstag war ich für Sonntag wieder topmotiviert. Das Erlerberg Rennen ist mir von der Tiroler Meisterschaft 09 als ich die Silberne holen konnte noch in guter Erinnerung, wirklich was zustandegebracht habe ich allerdings seitdem nicht mehr. Unten rein ging gleich die Post ab. Ortner, Nösig, Traxl und Xandi Egger waren in einer Gruppe vorneweg. Ich bin wieder mein Tempo gefahren. Gute Idee. Konnte noch ein paar Fahrer einholen und oben raus sogar den Sprint um Platz vier bei den Amateuren gewinnen. Mal eine nette Überraschung und Abwechslung. Xandi Egger hinter mir -> so soll es sein. Die unflätigen Worte „DU SAUHUND“ vom übersprinteten Andreas Fischer (jaja, man sieht sich im Leben immer zweimal) waren Balsam für meine Seele 😉

Fazit: nach der Enttäuschung beim Stiglreith Rennen und der Tiroler Meisterschaft (Platz drei wäre wohl drinnen gewesen) konnte ich mich mit geänderter, defensiver Renntaktik rehabilitieren. Dass ich am dritten Tag am Erlerberg das beste Ergebnis einfahren konnte spricht für die Fitness, auch wenn ohne die zwei Renntage im Vorfeld die Zeit wohl besser gewesen wäre. Die Form stimmt, jetzt können die nächsten Rennen kommen.