Bergzeitfahren am Tag nach dem Kitzbüheler Horn. Das ist übel. Nach 1 Stunde Warm Up um die Beine frisch und munter zu machen, fuhr ich schön langsam in die Steigung rein. Ich konnte zum Glück recht schnell meinen Rhythmus finden und kurbelte die Kehren mit Anstand rauf. Im Flachstück ging dann wenig bis gar nichts. Kein Druck am Pedal, alles nur Aua-Aua. In der Rampe am letzten Kilometer lief es dann wieder etwas runder. Also nicht rund im Sinn von es läuft flockig und rund, sondern eher rund wie ich konnte mich wieder ordentlich schinden und Watt abliefern.

Sometimes you catch the bear, sometimes the bear catches you. Christian Schmitt und Martin Fritz konnten gestern aber wohl besser regenerieren und waren heute wieder vor mir in der Rangliste. Die Strecke lag den wuchtigen Bärchen wohl auch besser als das Horn gestern. Mit den 4 Sekunden auf Andi Fischer kann ich leben, vor allem da ich selber auch ein bissl schneller war als letztes Jahr. Worüber ich froh bin? Knapp wars, Herr Grassnig… sehr knapp 😉 Nach dem Rennen bin ich noch gemütlich auf Heiligwasser mit dem Crosser. Ein Luxus, den sich nur der Strohwitwre erlauben kann.