Nach einer relativ kurzen Verletzungspause konnte ich mich nur schwerlich für den abendlichen Bahnlauf in Innsbruck bei strömendem Regen über die 3000 m motivieren. Ziel war eine Zeit rund um die 9:25.

In einem sehr, sehr starken Starterfeld ließ ich mich in den ersten Runden zum Mitlaufen in der Spitzengruppe verleiten. Den ersten Kilometer lief ich in selbstmörderischen 2:59. Beim Durchlauf wusste ich schon, dass es das mit meinem Rennen gewesen war. Nach 3 Runden von 7einhalb war ich komplett erledigt. Ich schleppte mich komplett paniert noch die restliche Distanz bis ins Ziel. Die Zeit stoppte ich mit 9:34, in der Ergebnisliste stehe ich mit 9:37.

Wie man´s dreht und wendet eine Schweinszeit, aber wer natürlich im Harakiri Tempo anläuft darf sich nicht wundern wenn es am Ende nicht hinhaut. Für die 5000 m am kommenden Donnerstag werde ich mir wohl wieder die Splitzeiten pro Runde rausrechnen, dann dürfte so ein Fauxpas nicht mehr passieren. Ein gutes, sehr hartes Tempotraining wars allemal. 😉